Mittwoch, 23. Dezember 2009

Topinamburcreme mit Brokkoli


Topinambur? Hmm ... wieder eine Herausforderung aus der Kiste. Aus dem gewürfelten Strunk eines Brokkoli und ungefähr der gleichen Menge gewürfelte Topinambur mit Schalotte in Sonnenblumenöl anschwitzen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und köcheln bis alles schön weich ist. Nebendran einen kleinen Apfel gewürfelt anbraten mit einer Prise Zimt. Weihnachtlich eben. Erinnert an die Pastinakencreme von letztens nicht wahr? Genau das war auch mein Ideengeber. Alles zusammen mit irgendeiner Pflanzenmilch (ich hatte Haferdrink) zu einer glatten Creme pürieren mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einigen gekochten Brokkoliröschen und gerösteten Sonnenblumenkernen angerichtet, sah es auch ganz ansprechend aus. Tipp: Wirklich nur einen kleinen Apfel nehmen. Ich fand ihn doch etwas hervorstechend auch wenn ich ihn nicht missen wollte.

Zucchini-Paprika-Gemüse mit Kartoffelpurree


Kartoffeln zu einem Purree verstampfen, wie jeder mag. Zucchini und Paprika mit Zwiebeln in der Pfanne anbraten mit Gemüsebrühe aufgießen und schön lecker köcheln. Rauf auf den Teller und losgemampft.

*zusammenschmeiß*


Es ist wirklich erstaunlich, dass quasi wahllos zusammengeschmissenes Essen immer wieder lecker ist. Ich hatte gerade einen halben Block Tofu mit einer gewürfelten Schalotte angebraten, schön mit Lieblingsgewürzen, damit er nicht so schrecklich blaß daherkommt. Dann war da im Kühlschrank noch ein angefangene Dose Kichererbsen und auch Mais. Eine große Möhre, die auch noch vor dem Fest weg muß, kam geraspelt mit ins heiße Vergnügen. Ein Schluck Wasser und ein noch größerer Schluck Sojasahne dazu, etwas einköcheln und lecker. Einfach, schnell und kühlschrankleerend.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Kürbis-Zucchini-Pfanne


Oh, da schlummert ja noch ein halber Hokkaido im Kühlschrank. Eine Zucchini aus der Kiste wäre heute auch mal dran. Was machen wir damit? Alles klein würfeln und in heißem Sonnenblumenöl schwitzen lassen. Noch eine Zwiebel ebengleich gewürfelt durfte dem grün-orangen Treiben beiwohnen. Eine Tasse Wasser mit in die Pfanne und eine halbe Tasse Bulgur. Alles zusammen schön dünsten, bis alles schön weich ist. Dann gab es noch einen Schuß Sojacuisine und einen noch größeren Schuß Sojareisdrink. Während das Ganze noch was einköchelt schmeiß ich noch allerhand Gewürze rein. Da bleibt der Phantasie wahrscheinlich keine Grenze gesetzt. Bei mir war es Curry, Kreuzkümmel, Knoblauchpfeffer, Paprika und Cayennepfeffer. Eine farblich ansprechendere leicht scharfe Pfannenleckerei.

Nebendran lief Sting mit seiner Winterweihnachtsplatte ... hach meine Güte, das geht mir doch leicht ans Herz ... nur der Bart am Sting ... tse ... das muß eigentlich nicht sein.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Pastinake oh Schreck


Gelesen hatte ich ja schon, dass es dieses Gemüse gibt. Nun war es soweit. Es war eine solche Wurzel in meiner Gemüsekiste. Gleich neben dem Gruselmangold. Auf der Rechnung stand: Pastinake aus Moorboden. Moor war da sogar noch dran. Ich hab also recherchiert, was man mit einem solchen Ding wohl so anfangen könnte.

Ich wusch, schälte und würfelte es und kochte es in Wasser weich. Nebendran schwitzte ein Apfel gewürfelt in Alsan in einer kleinen Pfanne, als er auch etwas weich war, kam eine Prise Zucker und Zimt dabei. Pastinake abgießen, Apfel dazu, mit einem Schuß Sojareisdring püriert und mit Salz abgeschmeckt. Lecker, aber doch etwas einsam und wenig. Ich hatte noch marinierte Tofuwürfel von einem anderen Essensexperiment im Kühlschrank. Die brut ich scharf an und gab noch Semmelnbröseln in die Pfanne. Das kam dann in das Pürree. Eine süßlich pikante farblich wenig vom Hocker reißende kleine Schleckermahlzeit.